Elektrolyte: Wirkung und wann man sie braucht

Natrium, Kalium, Magnesium: wofür Elektrolyte wichtig sind und wann eine Ergänzung sinnvoll ist.

Wissenschaftliche Quellen zitiertAngaben gemäß EU-RechtDosierung und Anwendung erklärt
Elektrolyte: Wirkung und wann man sie braucht
Geprüft von Diletta Vaselli, Regulatory ManagerAktualisiert: November 2026Lesezeit: 3 Min.

Elektrolyte sind Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium, die der Körper vor allem über den Schweiß verliert. Wer viel schwitzt – bei Hitze oder beim Sport –, hilft mit ihrem Ersatz, den Flüssigkeitshaushalt und die Muskelfunktion im Gleichgewicht zu halten. Hier erfährst du, wofür sie wichtig sind, wann du sie ergänzen solltest und wie.

Auf einen Blick

  • Mit dem Schweiß verliert man vor allem Natrium, in geringerem Maß auch Kalium und Magnesium.
  • Kalium und Magnesium tragen zu einer normalen Muskelfunktion bei.
  • Eine Ergänzung ist bei starkem Schwitzen sinnvoll: Hitze, lange Trainingseinheiten, körperliche Arbeit.
  • Bei langen Belastungen reicht viel Wasser allein nicht: Es braucht auch Salze.

Was sind Elektrolyte?

Sie heißen Elektrolyte, weil sie – in Körperflüssigkeiten gelöst – elektrische Ladungen leiten. Sie sind entscheidend für den Wasseraustausch zwischen Zellen und Blut, für die Weiterleitung von Nervenimpulsen und für die Muskelkontraktion.

Wofür die wichtigsten Mineralstoffe gut sind

Laut den in der EU zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben:

  • Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei;
  • Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zum Elektrolytgleichgewicht und zu einer normalen Muskelfunktion bei;
  • Calcium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen bei;
  • Natrium ist der Mineralstoff, der mit dem Schweiß in größter Menge verloren geht; er hilft, getrunkene Flüssigkeit im Körper zu halten.

Wann braucht man Elektrolyte?

  • Bei Ausdauersport über 60–90 Minuten, vor allem bei Hitze.
  • Im Sommer und bei Hitzewellen, wenn man auch ohne Sport stark schwitzt.
  • Bei körperlicher Arbeit im Freien oder in warmer Umgebung.
  • Wer stark schwitzt und weiße Ränder auf der Kleidung bemerkt (Zeichen für „salzigen“ Schweiß).

Für eine Stunde Krafttraining reichen meist Wasser und eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse.

Wie nimmt man Elektrolyte ein?

{{P:359|Hydra Pro von Vitastrong}} liefert zum Beispiel mit 10 g Pulver (ein Messlöffel in mindestens 200 ml Wasser): 300 mg Natrium, 300 mg Kalium, 125 mg Magnesium, 120 mg Calcium, 1000 mg Vitamin C, Vitamin B6 und B12, Niacin, Pantothensäure und 150 mg Rosenwurzextrakt.

  • 1–2-mal täglich, zwischen den Mahlzeiten oder während des Trainings.
  • Bei langen Einheiten während der Belastung schluckweise zusammen mit Wasser trinken.
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Wie viel trinken?

Eine praktische Regel: So viel trinken, dass man während der Belastung nicht mehr als 2 % des Körpergewichts verliert. Wiegen vor und nach einem langen Training zeigt, wie viel man schwitzt. Heller Urin ist ein gutes Zeichen für ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Elektrolyte und Krämpfe

Muskelkrämpfe haben verschiedene Ursachen: Ermüdung, fehlendes Training, Flüssigkeitsmangel, Salzverlust. Flüssigkeit und Elektrolyte zu ersetzen ist eine sinnvolle Maßnahme – zusammen mit einer guten Vorbereitung.

Hinweise

  • Bei Bluthochdruck, Nieren- oder Herzerkrankungen oder bei Einnahme von Diuretika vor der Ergänzung von Natrium und Kalium ärztlichen Rat einholen.
  • Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.
  • Präparate mit Pflanzenextrakten wie Rosenwurz sind in Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet.

Häufige Fragen

Kann man Elektrolyte täglich nehmen?

Ja, in Phasen mit starkem Schwitzen und in den Mengen laut Etikett.

Elektrolyte oder Magnesium und Kalium?

Beim Sport braucht es auch Natrium und Flüssigkeit; bei Müdigkeit im Alltag passt eher ein Präparat mit {{B:1485|Magnesium und Kalium}}.

Machen Elektrolyte dick?

Nein. Eine Portion liefert nur wenige Kalorien, vor allem aus Maltodextrin.

Sind sie auch für Kinder geeignet?

Nahrungsergänzungsmittel sind für Erwachsene gedacht. Bei Kindern frag die Kinderärztin oder den Kinderarzt.

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Quellen

  1. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 – Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel
  2. ACSM, Academy of Nutrition and Dietetics, Dietitians of Canada – Nutrition and Athletic Performance (2016)
  3. EFSA – Dietary Reference Values for nutrients, Summary report (2017)
  4. Etiketten und Produktseiten von Vitastrong (vitastrong.de)

Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt nicht den Rat einer Ärztin oder eines Arztes. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Geprüft von Diletta Vaselli

Regulatory Manager bei Vitastrong. Die Ratgeber im Blog werden vom Vitastrong-Team geschrieben und geprüft, damit Wirkungen und Dosierungen den von der Europäischen Union zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben (Verordnung (EU) Nr. 432/2012) und den Produktetiketten entsprechen.

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